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… und frage deine Väter (Band 1 der Trilogie)
19,04 €
Die Trilogie beginnt mit einer Besinnung zu dem vom Autor als arrogant empfundenen Aphorismus: „Das Einzige, was wir aus der Geschichte lernen, ist, dass wir nichts aus der Geschichte lernen“.
… „und frage deine Väter Botschaften an einen Suchenden“
Die Trilogie beginnt mit einer Besinnung zu dem vom Autor als arrogant empfundenen Aphorismus: „Das Einzige, was wir aus der Geschichte lernen, ist, dass wir nichts aus der Geschichte lernen“.
Der Autor stellt in dieser Besinnung seine Sicht des Zugangs zur und der Interpretation der Geschichte dar mit der Absicht, den Einzelnen in die Verantwortung zu rufen. Dabei hat er sich entschieden, die Bedeutung der Geschichte für den Einzelnen nicht in den Taten der „Großen“, sondern im Bestehen und Unterliegen des „kleinen Mannes“ im Kraftfeld der alltäglichen Herausforderungen und der Unerbittlichkeit des politischen Alltags zu suchen. Mit dieser Intention befragt er exemplarisch die Großväter- und Vätergeneration der Familien Mewes aus Galizien und Kubisch aus Oberschlesien. In ihrem Handeln oder Unterlassen „entdeckt“ er Botschaften, die zum „Lernen aus der Geschichte“ ermutigen. Dies tut er nicht in einer missfällig belehrenden Weise. Vielmehr lädt er den Leser ein, die Botschaften aus der Geschichte des kleinen Mannes vergangener Zeiten zwischen den Zeilen durch eigenes Aufspüren zu entdecken. Die so gefundenen Botschaften sind für ihn Wegweiser für die Wahrnehmung von Verantwortung des „kleinen Mannes“ von heute für das Gelingen des Ganzen. Erst von hier aus gewinnt für ihn die Geschichte ihre Relevanz als Mittlerin von Botschaften des Guten oder Bösen für die jeweils folgende Generation.
Um das Terrain für eigene Erkenntnisse des Lesers zu schaffen, führt ihn der Autor in das „pralle“ und zugleich ständig gefährdete Leben der deutschen Minderheit im europäischen Osten – in Friedens- und Kriegszeiten – zwischen 1880 und 1933 ein. Vieles davon ist einzigartig. Manches alltäglich. So nimmt der Leser Teil am Glück und Unglück einfacher deutscher Menschen. Aber er erfährt auch von politischen Tragödien und erlebt sowohl das Übereinstimmen als auch das Auseinanderklaffen von Haltung und Handlung im Leben „der Väter“. Der Leser begegnet – beinahe körperlich fühlbar – einem schockartigen familiären Ereignis, als sich im Krieg 1914/18 zwei Vettern als Feinde gegenüberstehen und wird Zeuge humaner Gesinnung und menschlicher Größe, aus denen heraus diese verhängnisvolle Situation schließlich gelöst wird. Und am Ende dieses Bandes wird der einfühlsame Leser veranlasst, sich der Frage zu stellen, was an dem Zusammenfinden der beiden Familien Kubisch aus Oberschlesien und Mewes aus Galizien Zufall oder Führung ist.
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