Ich fragte meine Väter (Band 3 der Trilogie)

23,18 

Im letzten Band nimmt der Autor den zu Beginn der Trilogie in einer Besinnung bewerteten Aphorismus als Frage an die junge Generation wieder auf: Hat die jetzt lebende Generation aus der Geschichte, dem Erleben, der Haltung und den Handlungen vorangegangener Generationen gelernt?

Beschreibung

„Ich fragte meine Väter“
Der Weg zur Gewissheit

Im letzten Band nimmt der Autor den zu Beginn der Trilogie in einer Besinnung bewerteten Aphorismus als Frage an die junge Generation wieder auf: 
Hat die jetzt lebende Generation aus der Geschichte, dem Erleben, der Haltung und den Handlungen vorangegangener Generationen gelernt?
Zur Veranschaulichung nutzt nun der Autor seine eigene Biographie für einen Antwortversuch, zeichnet seinen Weg zu einer innerlich gefestigten Persönlichkeit nach und fährt deshalb im „Ich“-Stil fort.

Das Leben des Autors in der Diktatur der DDR von 1950 bis 1975:
Der 3. Band beginnt mit der Beerdigung des Vaters des Autors. Verantwortung soll der Zehnjährige nun für die Familie übernehmen, meinen alle. Und er nimmt das im Rahmen seines kindlichen Verständnisses ernst.

Er besucht den altsprachlichen Zweig der Humboldt-Oberschule in Magdeburg.
Bereits hier begegnet er dem sozialistischen Machtmissbrauch und erhält durch Gespräche mit dem Ortspastor das geistige Rüstzeug zum Widerstreit. Er studiert Theologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und wagt erste Versuche des Widerstands gegen die Meinungshoheit der SED mit entsprechenden Konsequenzen. Er begegnet der „großen Liebe“, gründet eine Familie und wird Pastor in Wanzer im Sperrgebiet der Altmark zur Bundesrepublik Deutschland. Dort wird er Zeuge konkreter Willkürakte des SED-Grenz-Regimes. Als zweite Pfarrstelle übernimmt er die Parochie Arendsee in der Altmark. Hier erreicht seine Gegnerschaft zur Ideologie und Praxis des DDR-Regimes ihren Höhepunkt, der 1975 in der Stellung eines Ausreiseantrages gipfelt.

Das Leben in der Bundesrepublik Deutschland von 1975 bis 2005:
„Es ist so anders hier! Freiheit!“
Der Autor nimmt begierig alles Neue auf. Sein beruflicher Lebensweg führt ihn vom LKW-Fahrer über die Tätigkeit als Berufsberater für Abiturienten und Hochschüler im Arbeitsamt Celle und die Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag bis zum Ministerialrat im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Den Fall der Mauer erlebt er als Erfüllung seiner zeitlebens wach gehaltenen politischen Hoffnungen für Deutschland. Er fühlt sich dadurch bestätigt in seiner Überzeugung, dass „aus der Geschichte lernen“ heißt, den Menschen als freies Wesen zu begreifen, zu achten, zu schützen, ihm eine „freiheitliche Heimstatt“ zu schaffen und zu erhalten. Nach seiner Auffassung missachtet ein Staat, der das nicht tut, die Würde des Menschen und verliert vor der Geschichte seine Existenzberechtigung. Doch auch der Einzelne steht unter dem besonderen Anspruch der Freiheit, nämlich sich selbst so zu formen und in die Pflicht zu nehmen, dass er im Rahmen des Möglichen auch in einer Diktatur als „freier Mensch“ zu handeln in der Lage ist. Aus diesem Blickwinkel erschließt sich das Fazit der gesamten Trilogie: Der Mensch muss seine Freiheit als einen ständigen Prozess des Empfangens und Erwiderns begreifen. Und lebt er so, dann kann er eigentlich nicht anders, als „aus der Geschichte lernen“ zu wollen.

Mit dieser Orientierung hat der Autor die gesamte Trilogie als ein Plädoyer für die Freiheit des Menschen und die freiheitliche Demokratie als dessen bestmögliche Heimstadt konzipiert.

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